Was verdient ein Karosseriebauer?
Karosseriebauerinnen und Karosseriebauer richten, schweißen und reparieren Fahrzeugkarosserien – in Werkstätten, bei Herstellern und in der Unfallinstandsetzung. Das Bruttogehalt hängt von Region, Tarifbindung, Betrieb und Spezialisierung ab. Als Orientierung verdienen ausgelernte Karosseriebauer in Deutschland 2026 oft etwa 3.100–3.700 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 950–1.250 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Betrieb, Region, Erfahrung, Schweiß- und Richtkompetenz sowie Auftragslage ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Karosseriebauer arbeitet in Kfz-Werkstätten, Karosserie- und Lackierbetrieben sowie bei Fahrzeugherstellern: Schäden aufnehmen, Karosserien messen und richten, Teile trennen, schweißen und fügen, Anbauteile montieren und Oberflächen für die Lackierung vorbereiten. Zum Alltag gehören Arbeitsschutz, präzises Arbeiten nach Herstellervorgaben sowie Abstimmung mit Lackiererei, Mechanik und Kunden – oft unter Termindruck nach Unfällen.
- Unfall- und Korrosionsschäden aufnehmen, Karosserien vermessen, richten und Instandsetzungswege festlegen.
- Bleche, Profile und Bauteile trennen, schweißen, kleben oder nieten – inklusive Aluminium und hochfester Stähle.
- Anbauteile demontieren und montieren, Ausbeultechniken anwenden und Oberflächen für die Lackierung vorbereiten.
- Arbeitsschutz, persönliche Schutzausrüstung und Hersteller-Instandsetzungsvorgaben konsequent einhalten.
- Mit Lackiererei, Mechatronik und Kunden abstimmen; Schadenbilder und Arbeitszeiten dokumentieren.
- Werkzeuge, Messsysteme und Schweißgeräte pflegen sowie Qualitätsstandards sichern.